Veranstaltungen

Veranstaltung: Theorien (in) der Krise

Bei der Veranstaltung der Onlinezeitung trend werden VertreterInnen der Proletarischen Plattform innerhalb und außerhalb der Linkspartei sowie der Sozialistischen Initiative Berlin (SIB) miteinander und zusammen mit dem Publikum über die SIB-Thesen zur Krisenanalyse
(Kurzfassung unter: http://de.indymedia.org/2012/02/324655.shtml) diskutieren.

Mehr Infos:
http://www.trend.infopartisan.net/trd0312/t530312.html

Dienstag, den 27. März, 19 Uhr

Café Commune, Reichenberger Str. 157, 10999 Berlin-Kreuzberg (U-Bhf.
Kottbusser Tor)

Bei der Veranstaltung werden die (vor)letzten Busfahrkarten nach
Frankfurt verkauft.

Veranstaltung: Perspektiven europäischer Kämpfe gegen die kapitalistische Krisenpolitik

Europaweit werden unter dem Dogma der Wettbewerbsfähigkeit neoliberale Umstrukturierungen forciert, Technokratien umgehen die bisherigen politischen Formen, Sparprogramme führen zu elendigen Lebensverhältnissen. Dabei dienen die Sozialeinschnitte unter Schröder als Vorlage für die kapitalistische Krisenpolitik. Dieses Krisenregime trifft europaweit auf Widerstand in Form von Generalstreiks, Platzbesetzungen, militanten Aktionen und selbstständiger Gegenorganisation.

In Deutschland blieb bisher eine linke Antwort auf die kapitalistische Krisenpolitik weitestgehend aus.
Mit dem europäischen Aktionstag am 31. März und der angekündigten Besetzung des Frankfurter Bankenviertels im Mai soll sich das ändern. Die anstehenden Tarifauseinandersetzungen im Frühjahr rücken die Politik und Strategien der deutschen Gewerkschaften ins Blickfeld.

Die Veranstaltung diskutiert die geplanten Aktionstage, fragt nach deren politischer Begründung und ihrem europäischen Kontext. Wie positionieren sich gewerkschaftliche Kämpfe in der Krise? Wie können Bedingungen für breite und kontinuierliche Proteste gegen die gegenwärtige Krisenpolitik geschaffen werden, ohne dabei die grundsätzliche Kritik am kapitalistischen Normalzustand zu vernachlässigen?

Über diese Frage und andere Fragen diskutieren Organisator_innen der geplanten Aktionstage, Vertreter_innen der FAU, Interventionistischen Linken, UmsGanze, Georg Heidel (BSR-Betriebsrat und ver.di-Mitglied) und Real Democracy Now (angefragt).

Zusätzlich gibt es letzte Informationen zur Demonstration in Frankfurt am 31.3. und die Möglichkeit Bustickets (20€) zu erwerben.


*Mi 21.3. 19 Uhr. Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Straße 134).*

Organisiert vom Berliner M31-Bündnis

Veranstaltung: Der Protest in der Krise

Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Gruppen TOP und FAU sowie aus der Mieter*innenbewegung (angefragt) und von Occupy / Echte Demokratie jetzt (angefragt)

Worum geht`s: Während in Griechenland und Spanien weiter massenhaft Menschen auf die Straße gehen und auch gestreikt wird, ist es in Deutschland bisher ziemlich ruhig geblieben. Daran soll nun unter anderem ein antikapitalistischer Aktionstag am 31. März etwas ändern. In Frankfurt am Main wird es eine Großdemo zur neuen EZB-Baustelle geben, die vom UmsGanze-Bündnis und von der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) initiiert wurde und zu der aus vielen Städten in der BRD mobilisiert wird. Alleine aus Berlin soll es mindestens drei Busse geben. Auch in anderen europäischen Ländern wird es an diesem Tag Proteste geben; in Spanien ist die große Schwesterorganisation der FAU, die CNT, beteiligt.

Wir laden verschiedene politische Gruppen und soziale Netzwerke ein, um gemeinsam mit euch über linke außerparlamentarische Strategien in der Krise zu diskutieren: Was ist eure Position zum M31? Was erhofft ihr euch von dieser oder anderen Demos? Welche Aktionsformen sind sinnvoll außer Demonstrationen? Was könnten die nächsten Schritte angesichts der Krise
sein? Was bedeutet internationale Solidarität praktisch? Wie lassen sich längerfristige Bündnisse oder Netzwerke bilden und mit welchen Zielen? Wieso interessieren sich so wenige hier in Berlin bisher für die Krisenproteste?


16. März um 19 Uhr im FAU-Lokal, Lottumstr.11, 10119 Berlin (U2
Rosa-Luxemburg-Platz/U8 Rosenthaler-Platz)


www.fau.org

Veranstaltung: Economy is a gender issue

Veranstaltung zu Geschlecht & Krise
Seitdem sich die kapitalistische Produktionsweise mal wieder in einer ihrer periodischen Krisen befindet, ist wieder mehr von Kapitalismus, Kapitalismuskritik und teilweise auch Klassenkampf die Rede. Damit wird nunmehr ? mit neu-alter Motivlage ? eine bereits in den 1990er Jahren einsetzende Entwicklung verstärkt: Während feministische Kritik und Politik in den vergangenen zwanzig Jahren von queer- und trans-Anliegen relativiert, modifiziert und teilweise auch angegriffen wurden, gibt es nun eine Tendenz zurück zur ? oftmals auf Klassenverhältnisse reduzierten ? Auseinandersetzung mit strukturellen Herrschaftsverhältnissen und polit-ökonomischen Fragestellungen.

Dieser Reduzierung wollen wir mit unserer Veranstaltung etwas entgegensetzen und zeigen, dass auch economy ein gender ? und nicht nur ein class ? issue ist.

Dazu haben wir die Basisgruppe Antifa, eine kommunistische Gruppe aus Bremen, eingeladen, die einen Vortrag zu den unterschiedliche Auswirkungen des Umbaus des Sozialstaats auf die Geschlechter und die dadurch bewirkte Intensivierung der historisch durchgesetzte Doppelbelastung von Frauen durch Lohn- und Reproduktionsarbeit zur Veranstaltung beitragen wird, sowie Gabriele Winker vom Feministischen Institut Hamburg eingeladen. Sie wird analysieren, wie die derzeitige auf Geschlechterverhältnissen aufbauende Krisenpolitik den Widerspruch von Kapitalakkumulation und sozialer Reproduktion auf Kosten von Reproduktionsarbeitenden verschärft.

Wir verstehen die Veranstaltung sowohl als Beitrag zum 8. März (http://frauenlesbentrans.wordpress.com/) als auch zur Vorbereitung der Demonstration am 31. März zur Baustelle des neuen EZB-Gebäudes in Frankfurt am Main (http://march31.net/de/), die im Rahmen eines europäischen antikapitalistischen Aktionstages stattfinden wird.

Mittwoch, 7.3.2012, 20 Uhr Zielona Gora, Grünberberstr. 73, Berlin-Friedrichshain

Veranstalter_innen: Internationale Kommunist_innen

www.interkomm.tk

Protest braucht Verständigung: Kommt zur Aktionskonferenz am 24.-26. Februar in Franfurt!

Die Interventionistische Linke, Basisgruppen, Gewerkschafter_innen, Aktivist_innen von Occupy, attac, der LINKEN und verschiedene soziale Initiativen laden deshalb vom 24. – 26. Februar zu einer Aktionskonferenz nach Frankfurt ein. Die Konferenz wird über die Form, die Ausrichtung und das Datum der „Tage des Widerstands“ entscheiden, die im Mai 2012 ebenfalls in Frankfurt stattfinden werden. (mehr…)