Veranstaltung: Der Protest in der Krise

Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Gruppen TOP und FAU sowie aus der Mieter*innenbewegung (angefragt) und von Occupy / Echte Demokratie jetzt (angefragt)

Worum geht`s: Während in Griechenland und Spanien weiter massenhaft Menschen auf die Straße gehen und auch gestreikt wird, ist es in Deutschland bisher ziemlich ruhig geblieben. Daran soll nun unter anderem ein antikapitalistischer Aktionstag am 31. März etwas ändern. In Frankfurt am Main wird es eine Großdemo zur neuen EZB-Baustelle geben, die vom UmsGanze-Bündnis und von der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) initiiert wurde und zu der aus vielen Städten in der BRD mobilisiert wird. Alleine aus Berlin soll es mindestens drei Busse geben. Auch in anderen europäischen Ländern wird es an diesem Tag Proteste geben; in Spanien ist die große Schwesterorganisation der FAU, die CNT, beteiligt.

Wir laden verschiedene politische Gruppen und soziale Netzwerke ein, um gemeinsam mit euch über linke außerparlamentarische Strategien in der Krise zu diskutieren: Was ist eure Position zum M31? Was erhofft ihr euch von dieser oder anderen Demos? Welche Aktionsformen sind sinnvoll außer Demonstrationen? Was könnten die nächsten Schritte angesichts der Krise
sein? Was bedeutet internationale Solidarität praktisch? Wie lassen sich längerfristige Bündnisse oder Netzwerke bilden und mit welchen Zielen? Wieso interessieren sich so wenige hier in Berlin bisher für die Krisenproteste?


16. März um 19 Uhr im FAU-Lokal, Lottumstr.11, 10119 Berlin (U2
Rosa-Luxemburg-Platz/U8 Rosenthaler-Platz)


www.fau.org